IDB-Lehrgang - Isodynamische Brücke

Dauer IDB-Lehrgang: 3 Monate (tägliche Umsetzung)
Zielsetzung:
Behebung von körperlichen Funktionsverlusten durch das Sitzen
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Warum gibt es den IDB-Lehrgang

In den Industrieländern sind durch überwiegend sitzende Tätigkeiten immer mehr Menschen von körperlichen Funktionsverlusten betroffen. Diese werden meist durch Muskelverkürzungen hervorgerufen, die Skelettverschiebungen und Erkrankungen im Bewegungsapparat verursachen. Nur selten wird versucht, diesen Funktionsverlusten entgegenzuwirken. Wenn überhaupt, dann ist Sport das Mittel der Wahl, um Muskelverkürzungen bzw. Skelettverschiebungen zu beheben. Doch viele Sportarten belasten den Bewegungsapparat abermals einseitig. Zudem führt Sport laut des Statistischen Bundesamtes zu fünf Mal so vielen Verletzungen wie die berufliche Tätigkeit.

Die Beseitigung von körperlichen Funktionsverlusten, Erkrankungen des Bewegungsapparates bzw. die Heilung von Sportverletzungen orientiert sich meist ausschließlich an der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Dabei wäre es wichtig, den Fokus auf die Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit und natürlichen Bewegungsabläufe zu legen. Dazu müssten aber die Ursachen, die zu den Verletzungen, Erkrankungen und Funktionsverlusten geführt haben, beseitigt werden, was aber oft nicht im Einklang mit der schnellen Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit steht. Aufgrund dieser Sachverhalte kann zwischen zwei Trainingsarten unterschieden werden – das leistungs- bzw. funktionsorientierte Training sowie pathologische bzw. rehabilitative Maßnahmen.

Zu den einseitigen überwiegend sitzenden Tätigkeiten kommt ein weiteres Problem unserer Gesellschaft: Industrienationen leiden generell unter einem chronischem Zeitmangel. Obwohl wir uns in einem Fitnesszeitalter befinden, gehen nur vier bis sieben Prozent der Fitnessstudio-Mitglieder regelmäßig ein Jahr lang mindestens zwei Mal wöchentlich ins Fitnessstudio. Nicht einmal der abgeschlossene Vertrag ist ein ausreichendes Druckmittel, welches die Leute zu einer regelmäßigeren Frequentierung zwingt.

Fazit

Weder Sportvereinen noch Fitnessstudios ist es bisher gelungen, ein Training so zu gestalten, dass Menschen es regelmäßig durchführen. Auch ist es nicht gelungen über die Notwendigkeit eines regelmäßigen Trainings pädagogisch aufzuklären. Stattdessen werden Fitnessgeräte für den Heimanwender gebaut: Fahrradergometer, Crosstrainer, Laufbänder, Stepper etc. Doch kaum eines dieser Geräte wirkt den Funktionsverlusten entgegen, die durch eine sitzende Tätigkeit entstehen. Zudem wird beim Training mit diesen Geräten das Training nicht funktionell betrachtet, weder in Bezug auf den Bewegungsapparat noch auf das Herz-Kreislaufsystem.

Was ist das Ziel des IDB-Lehrgangs

Aus diesem Grund haben wir das Isodynamische Brücken Training (IDB) entwickelt – eine Art funktionelles Laufband. Durch das IDB-Training wird das Becken aufgerichtet, die Beckenkippung trainiert, die verkürzte (Hüft-) Muskulatur gedehnt. Über die muskulären Verbindungen zwischen Becken, Rücken und Oberkörper wird darüber hinaus auch die Schulter aufgebaut. Der Vorteil gegenüber anderen Geräten besteht in folgenden Punkten:

  • Das Training folgt einem natürlichen biomechanischen Bewegungsablauf.
  • Das vegetative Nervensystem wird trainiert.
  • Der Bewegungsablauf fördert eine natürliche, biomechanische Bewegung des Hüftgelenks und die Streckung der Hüftmuskulatur, welche insbesondere bei den Menschen der sitzenden Industrienationen verkürzt ist.
  • Es gibt keine Sturzgefahr wie z.B. bei Laufbändern.
  • Das Training ist effizient und mit geringem Aufwand (Material, Zeit) in den eigenen vier Wänden durchzuführen, was die Wahrscheinlichkeit einer regelmäßigen Umsetzung erheblich erhöht. 
Isodynamische Brücken Isodynamische Brücken
IDB-Übungen

Hinweis

Bitte bringen Sie zu dem Termin, sofern vorhanden, folgende Unterlagen mit:

  • Chronologische Aufzeichnung der bisherigen Krankengeschichte (Erkrankungen, Unfälle, Verletzungen, Operationen, Allergien, bereits absolvierte und aktuelle Therapien etc.)
  • Schriftliche ärztliche Befunde
  • Röntgen- und CT-Aufnahmen oder MRT-Befunde
  • Trainingsbekleidung und Sportschuhe
  • etc.

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